Börsenglossar

Kopf-Schulter-Formation

Die Kopf-Schulter-Formation ist eines der bekanntesten Umkehrmuster: drei Hochs, das mittlere (der Kopf) höher als die beiden seitlichen (die Schultern).

Sie bildet sich nach einem Anstieg und zeigt, dass die Käufer an Kraft verlieren. Die umgekehrte Version (drei Tiefs, das mittlere am tiefsten) bildet sich nach einem Rückgang und deutet auf eine mögliche Erholung hin. Die Linie durch die Tiefs zwischen den Schultern und dem Kopf ist die Nackenlinie.

So erkennt man es

Linke Schulter, höherer Kopf, rechte Schulter etwa auf der Höhe der linken. Man zeichnet die Nackenlinie durch die beiden Zwischentiefs: Das Muster ist bestätigt, wenn der Kurs sie durchbricht. Das Kursziel ist der Abstand zwischen Kopf und Nackenlinie, vom Ausbruchspunkt aus projiziert.

Praxisbeispiel

Schultern bei 48 € und 47,50 €, Kopf bei 54 €, Nackenlinie bei 44 €. Der Abstand zwischen Kopf und Nackenlinie beträgt 54 − 44 = 10 €: Fällt der Kurs unter 44 €, liegt das Kursziel bei 44 − 10 = 34 €.

So wird er gelesen

Sie gilt als eines der zuverlässigsten Muster, besonders wenn sich die rechte Schulter mit geringerem Volumen bildet. Nach dem Ausbruch kehrt der Kurs oft noch einmal von der anderen Seite zur Nackenlinie zurück, bevor er weiterläuft: der sogenannte Pullback.

💡 Bei Fanta-Trade sucht der Bereich „Technische Indikatoren“ jeder Aktienseite automatisch nach diesem Muster, über eine Woche, einen Monat, drei Monate und ein Jahr: Klicke auf den Namen, um es im Chart eingezeichnet zu sehen.

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