Börsenglossar

MACD

Der MACD (Moving Average Convergence Divergence) misst die Differenz zwischen zwei exponentiellen gleitenden Durchschnitten, um Stärke und Wendepunkte eines Trends zu erkennen.

Er besteht aus drei Elementen: der MACD-Linie, der Signallinie und dem Histogramm. Verwendet werden die Standardparameter 12, 26 und 9 Perioden, daher sind mindestens 34 Perioden an Daten nötig.

So wird er berechnet

MACD-Linie = EMA über 12 Perioden − EMA über 26 Perioden. Signallinie = EMA über 9 Perioden der MACD-Linie. Histogramm = MACD-Linie − Signallinie.

Praxisbeispiel

Liegt der 12-Tage-EMA bei 25,40 € und der 26-Tage-EMA bei 24,90 €, beträgt die MACD-Linie 0,50. Liegt die Signallinie bei 0,35, ist das Histogramm 0,50 − 0,35 = +0,15: Der schnelle Durchschnitt entfernt sich nach oben vom langsamen.

So wird er gelesen

MACD-Linie über der Signallinie (positives Histogramm): Aufwärtsdynamik; darunter: Abwärtsdynamik. Das Kreuzen der beiden Linien gehört zu den meistbeachteten Signalen, ebenso wie das Kreuzen der Nulllinie durch den MACD.

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